Tag 5 – Sonntag – Ziel

Nach den letzten beiden eher kühlen Tagen überraschte der Sonntag heute mit strahlendem Sonnenschein. Herrliches Roadster-Wetter.

Aber zunächst ging die Arie weiter: wir steckten in der 11. Etage fest: durch die vielen Cremisten waren die Fahrstühle überlastet und hielten nicht mehr auf der Etage – und wenn doch, dann waren sie voll. Vor uns stand eine Gruppe, die schon seit 20(!) Minuten auf einen Aufzug nach unten warteten. Blöderweise waren die Treppenhäuser verschlossen! Aber man muss nur listig sein: Ich habe dann einen Fahrstuhl nach oben gerufen. Sofort hielt ein leerer Aufzug. Wir sind zunächst nach oben auf die 28. Etage gefahren – und dann wieder nach unten – Problem gelöst.

Unsere Mitfahrer, der Porsche 912E und der Jaguar XJ-S sind nach dem Frühstück bereits gen Heimat aufgebrochen und wir haben die Tour allein unter die Räder genommen.

Beim Start hatte der Tag dann die nächste Überraschung parat: Aufgrund der Lokalität konnte man sich nur in einer langen und geordneten Schlange um das Gebäude anstellen. Man hatte ca. 20 Autos vor sich. Aber es ging der Reihe nach und es war planbar: 20 Autos = 20 Minuten warten, weil kein Fahrer sich von quer anstellen konnten. So stelle ich mir eine Startordnung vor!

Die Tour war dann super entspannend – 66km ohne langes Warten und Anstellen. Alles verlief nach Zeitplan. Alle fuhren total relaxt und entspannt, genossen die Sonne. Als Spiel galt es zu raten, wieviel Kronkorken in einem 5L-Kanister waren (es waren 1090) – die Stuffs haben hier alles gegeben, um den Kanister in den letzten Tagen mit Kronkorken gefüllt zu bekommen…. Viel zu schnell kamen wir dann am Ziel an: einem Badesee in der Umgebung von Leipzig. Wir konnten das Wasser genießen, einen Aperol, ein Bier und in der Sonne liegen…

Dazu gab es dann zu Mittag eine lokale Spezialität, die man auf dieser Creme selten bekam: eine Bratwurst – lecker… 😂

Um 14:45h gab es die abschließende Siegerehrung. Da wir noch eine Nacht in Leipzig bleiben, konnten wir uns diese in Ruhe ansehen. Was soll ich sagen? So sehen Sieger aus:

Glückwunsch an Team Nr. 9 auf Opel Astra G Coupe…

Wir haben dann noch etwas Sightseeing in Leipzig gemacht, Montag ging es heim.

Zu guter letzt das Video des Tages von Samstag und Sonntag:

Resümee: war die Creme 2021 eine tolle Tour – oder eine Tortour…?

Insgesamt 1600km mit An- und Abreise haben wir abgespult. Jeden einzelnen davon haben wir bei Sonnenschein, tollen Landschaften, spannenden Autos und lustigen Mitstreitern genossen.

Allerdings: Einiges war nicht so, wie wir uns das vorstellen würden. Vor allem störte uns, dass dieses mal nicht alle Teams gleich behandelt wurden: Die kleinen Nummern hatten 2021 wirklich eine entspanntere Creme. Da aber alle das gleiche Startgeld zahlen, sollte man wieder wie früher für mehr Gleichheit unter den Startnummern sorgen und auch mal in umgekehrter Reihenfolge starten. Und mit dieser Meinung stehen wir nicht allein da – viele andere Teams berichteten bei der Feier oder beim Frühstücks-Smalltalk ähnliches… auch würde ich mir ein etwas besser organisiertes Startprozedere wünschen – ein Punkt, den wir schon 2019 angesprochen haben… der Sonntags-Start war dabei so, wie ich mir das idealerweise vorstellen würde.

Aber in Summe betrachtet ist und bleibt die Creme21 eine tolle Veranstaltung: viele Gleichgesinnte treffen sich ein paar Tage und es dreht sich alles nur um Autos und ums Fahren… Man schaltet komplett ab und vergisst den Alltag – das ist für uns Erholung pur, trotz anstrengender Tage…

Unser Dank gilt an dieser Stelle dem ganzen Creme21-Team für die Organisation im Vorfeld, die Durchführung während der Rallye selbst und für die super Laune an allen Tagen, die verbreitete wurde. Eine wirklich tolle Leistung. DANKE!

Wir haben die Tage extrem genossen und freuen uns auf die nächste Creme21!

Tag 4 – Samstag

Schock in der Morgenstunde: weil wir zu früh am Start waren mit unseren hohen Nummer – man versucht sich in diesem Jahr einigermaßen an die Reihenfolge zu halten, damit immer die kleinen Nummer früh weg kommen – sind wir zuerst zum Tanken gefahren, um die Zeit sinnvoll zu nutzen.

Dabei musste Mark dann leider feststellen, dass der 912E eine undichte Benzinleitung hat, wo das Benzin rauslief. Zum Glück konnten die Techniker des AvD sehr schnell helfen und die Leitung ersetzen!

An dieser Stelle gilt unser Dank der super Technik-Crew! Spitzenmäßige Arbeit von einem tollen Team!

Die Reparaturzeit haben wir zum Anstellen beim Start genutzt, so dass wir anschließend zusammen um 11:15h gemeinsam losfahren konnten. Die Tour ging heute von Potsdam nach Leipzig. Wieder durch viele kleine, ländliche Orte. Dabei war es schon erstaunlich zu sehen, dass selbst 30 Jahre nach der Wende die DDR noch immer ihre Spuren hinterlässt. Es gibt unglaublich viele Gebäude und Industrieruinen am Streckenrand: ehemalige VEB-Kombinate, Kraftwerke, Bahnhöfe – alles verlassen…

An einem solchen verlassenen Bahnhof gab es das erste Spielchen der Etappe: die Kofferfrage des Tages: auch hier wieder Stau beim Anstehen und Zeitverlust von fast einer Stunde… nur um sich 20 Schraubenschlüssel für 21 Sekunden in einem Koffer anzusehen…. Aber gut – das gehört dazu und die Gespräche mit den anderen Teilnehmern verkürzt die Wartezeit.

Mittagspause legte der Tross an Rallyeautos am Junckers-Museum mit Flugzeug-Ausstellung ein – unter anderem mit einer legendären JU-52 in der großen Halle. Aber im Außengelände fand sich auch hier wieder altes Gerümpel: aussortierte und abgewrackte Düsenjäger und andere Fluggeräte… warum stellt man die nicht wo anders als vor dem Haupteingang zur Halle unter oder bereitet sie wenigstens als Ausstellungsstücke auf… ?

Zu essen gab es dann entweder Lasagne, Salat oder Gulasch mit Nudel… theoretisch jedenfalls. Für die spät startenden hohen Startnummern blieb nur das Gulasch – allerdings ohne Nudeln… die waren schon weg, so wie der Rest. Nach diesem kulinarischen Genuss hieß es dann wieder Schlangestehen vor der Abfahrt: man musste noch Fragen zu dem Museum beantworten. Da die Wahrscheinlichkeit, diese richtig zu beantworten (Frage war: wieviel Kochplatten wurden ausgestellt?) sehr klein war, haben wir das Spiel abgeschenkt, sind an der Schlange vorbei gezogen und sind losgefahren. Nach unseren Berechnungen hätten wir nur wieder eine weitere Stunde gewartet. Wir haben dann gehört: die letzten Teilnehmer sind erst um 17:30h vom Gelände runter gekommen!

Die letzte Tages-Etappe war dann wieder wirklich nett zu fahren: schöne Straßen und Alleen, kleine Dörfer und spannende Gegend. Am Straßenrand sahen wir immer wieder Menschen, die einfach nur am Gartenzaun standen und die Autos beobachtet oder sogar fotografiert haben – erstaunt, was die Horde verrückter Autofahrer in Ihrem Dorf so macht.

Das Ziel zum Tagesende war auf der Messe in Leipzig mit einem Fliegerspielchen passend zum Flugzeugmuseum.

Als wir müde um 18h nach langen 220km endlich am Hotel waren, dann der nächste Stau: der Parkplatz des Hotels war bereits voll. Nach 15 Minuten Warten haben wir alternativ einen Platz an der Straße gesucht… Der letzte Stau des Tages war darauf noch an der Hotel-Rezeption – wir waren endlich um ca. 19:00h auf dem Zimmer.

Nach kurzem Frischmachen ging es dann mit der Bahn zur Abendveranstaltung. Einlass ab 19:30h, Essen ab 20:30h. Wir waren gegen 20:45h dort. Alle Tische belegt… Ok, hier waren wir nicht ganz unschuldig: wir sind eine Station zu spät aus der Bahn ausgestiegen – so war der Fußmarsch zur Location dann 15 statt 5 Minuten lang. Machte den Kohl aber auch nicht mehr fett.

Einen Tisch gab es zum Glück noch, wo wir alle dran passten – mit drei anderen netten Teams… Das Sahnehäubchen: das waren Team Nr. 4, 5 und 6. Die waren total relaxt. Alle Spiele waren bei denen die ganzen Tage komplett leer, kein Startchaos, keine Wartezeiten. Man war um 16h im Hotel und hatte schon ein paar Drinks – ganz entspannt an der Hotel-Bar… Ironie des Schicksals: die saßen seit 19:30h am Tisch und hatten trotz Ihrer Getränke-Flatrate um 20:45h noch kein einziges Bier von der Bedienung bekommen. Wir haben nun auch schnell was bestellt und die Getränke kamen nach 10 Minuten! Karma…

Erkenntnis des Tages: wer zu spät kommt, den betraft das Leben…

Im Nachhinein haben wir erfahren, dass es gar nicht so schlimm war, keinen Parkplatz auf dem Hotelgelände bekommen zu haben. Es wurden mehrere Autos aufgebrochen oder beschädigt… das scheint in Leipzig in der Bahnhofsgegend wohl üblich zu sein. Wenn man bedenkt, dass nur Sonnenbrillen und Gummibärchen gestohlen wurden, ein echtes überflüssiges Ärgernis.

Das Tagesvideo findet ihr als 2-Tagesvideo am Sonntag…

Tag 3 – Freitag

Auch heute durften wir wieder ausschlafen… Wir haben den Morgen für einen kleinen Dresden-Rundgang genutzt inkl. Semper-Oper und Elbe.

Aber ungeduldig (wir sind ja zum Fahren hier!) ging es doch schnell an den Start der heutigen 3. Etappe. Diese führt uns von Dresden nach Berlin, bzw. Potsdam. Bei bedecktem Himmel (aber wie immer bei offenem Dach!) und nach einem kurzen Tankstop leitete uns unser Roadbook über wunderschöne kleine Alleen – dabei gelangten wir auch an ein wunderschönes Schloss an einem See.

Wir waren noch nie in Moritzburg, aber das Schloss kam uns irgendwie bekannt vor… Später erfuhren wir dann woher: es begleitet uns jedes Jahr Weihnachten im Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, welcher hier gedreht wurde!
Vor lauter Begeisterung hätten wir fast das Kofferspiel vor dieser tollen Kulisse übersehen! Da wir die Frage zu den Farben in der Prilblume aber falsch beantwortet haben, wäre das dann nachträglich auch egal gewesen…

Einen tollen Zwischenstopp gab es kurz vor Mittag an einem alten und verfallenen Kraftwerk – ein typischer „lost place“ in der ehemaligen DDR. Dort wurde dann die Kofferfrage gestellt. Anschließend konnte man die Zeit und die Location für eine Fotosession nutzen…

Mittagessen gab es ein paar Kilometer später an einer alten Brikettfabrik: erneut lecker Nudelsalat (immerhin hausgemacht) mit Bratwurst.

Das dortige Spiel im IKEA-Bällebad haben wir ausgelassen – und damit die Tageswertung im Prinzip abgeschenkt. Eine Stunde Wartezeit war uns dann doch zu lang. Zusammen mit Thomas, Jochen, Steffi und Mark haben wir lieber die 4. Etappe unter die Räder genommen, um früh am Ziel, der Avus, anzukommen. Auf dem Weg dahin gab es noch zwei tolle Haltepunkte. Zum Einen ein Fahrgeschicklichkeitsspiel auf einem Flugplatz, wo wir an einer Leine in einem definierten Radius möglichst schnell möglichst viele Kreise fahren mussten. Ein Kinderspiel für unseren MX5-Kurvenkünstler… Das Video dazu findet ihr unten im Tagesvideo…

Zum Anderen haben wir auf dem alten Grenzkontroll-Posten zwischen DDR und BRD gestoppt für ein Filmquiz. Hier wurden Erinnerungen an Klassenfahrten nach Berlin mit Transit-DDR-Busfahrten wach. Leider haben wir beim Quiz mit null Punkten versagt. Eine gute Gesamtplatzierung war damit schon heute ausgeschlossen…

Wenige Kilometer später ging es als Zieleinfahrt auf die Avus-Strecke, vorbei an der berühmten (mittlerweile sanierten) Tribüne rauf auf die Raststätte, die sich im Bereich der ehemaligen legendären Steilkurve befindet. Auf dem Parkplatz angekommen gab es noch ein Wettrennen über 3 Runden mit ferngelenkten Autos. Da wird das Kinde im Manne wieder wach!!!

Und zu guter letzt waren wir als Gäste auf der offiziellen Feierlichkeit zum 100. Geburtstag des Avus. Dort hatten einige Firmen und Motorsportvereine eine Ausstellung organisiert – unter anderem mit Rennwagen der goldenen DTM-Zeit der 80er… da wurden Erinnerungen an legendäre Rennen der DTM-Zeit wach!

Eigentlich war hier unser Abendessen eingeplant – aber erneut Currywurst war dann doch wirklich nicht unser Ding. Also: Im Dunklen ging es schnell weiter zum Hotel nach Potsdam, ganz in der Nähe unseres schon mehrfach besuchten Campingparks. Die Hochzeitssuite hatten wir zwar nicht – aber oberste Etage inkl. Terasse mit Seeblick. Was will man mehr… Bei einem leckeren italienischen Abendessen klang dann der Freitag gemütlich aus. Selbst der Porsche von Mark war zufrieden und sprang von allein wieder an…

Auf dem Zimmer gab es dann noch die Teambesprechung mit der Routenbesprechung für Samstag…

Dieser Tag war wirklich ein Genuss: nachdem wir gestern nach 340km wirklich nur noch kaputt waren, waren die heutigen 240km genau richtig…

Erkenntnis des Tages: mehr ist nicht immer mehr.

Morgen geht es nach Leipzig zurück…

Hier findet ihr noch das Tagesvideo:

Tag 2 – Donnerstag

Heute morgen nimmt die Rallye nun wirklich Fahrt auf… Nach dem Langschläferfrühstück, das wir als Spätstarter Nr.151 genießen durften, ging es zum Startpunkt. Tripmaster, IPad, Roadbook und Kameras lagen bereit und es ging mit der karierten Flagge los.

Nach wenigen Kilometern kam dann auch gleich die erste Wertungsprüfung: Trackchallenge: Slalom auf Zeit. An sich eine coole Übung für unseren MX5, dem Kurvenkünstler. Nur: das ganze fand auf Schotter statt. Spritzende Steine und Staub ließen die Übung zur Tortur werden. Und der Wagen sah danach aus… Wäsche und Politur waren für die Katz – ich hätte heulen können. Aber egal, hat trotzdem wahnsinnig Laune gemacht. Das Video zum Slalom findet ihr dann unten im Tagesvideo!

Dafür durften wir nach dem Slalom lange meinem Traumauto folgen: einem Alfa 1300 Junior Betone Coupe (fast so, wie es als Modell in meinem Büro steht). Leider war dessen Tankanzeige defekt und im Stau (wir haben fast eine Stunde verloren) musste erst mal getankt werden – Alfa halt – ist eben kein zuverlässiger Japaner (aber dafür soooo cool).

Und zu allem Überfluss hat meine Frau mich auch noch im Stau stehen – oder besser laufen – lassen:

Über viele kleine Straßen mit Umleitungen ging es dann weiter. Hier konnte man zum Teil noch die alte DDR erkennen. Straßen, bei denen einem der Kitt aus den Zähnen fällt: unser armes Auto… im Nachhinein haben wir erfahren, dass hier einige Wagen sogar aufgesetzt haben.

Nach weiteren Spielen (u.a. wie gut kenne ich meinen Partner) kamen wir um 14:30h nach 190km endlich mit Verspätung zur Mittagspause mit Spielchen an: Erbsen in Flaschen fallen lassen… so ein blödes Spiel… Zum Mittag gab es dann den guten Kartoffelsalat von Wernsing mit Bratwurst… einfach lecker..

Location der Pause war das Bergbau-Technikmuseum Leipzig: Dort werden Braunkohlebagger ausgestellt. Wirklich imponierend, wie riesig diese Maschinen doch sind… Aber aufgrund der Zeit ging es lieber schnell weiter.

Der Nachmittag hatte die in meinen Augen schönste Strecke der Creme 21-2021 zu bieten: Schlösser, Seen, Flüsse, super viele Kurven und Berge… herrlich.

Gegen 19:00h waren wir schlussendlich nach 320 Tageskilometern am Ziel in Dresden mit der letzten Aufgabe angekommen: Fragen zum Dingekoffer lösen. In dem lag 50km vorher eine Filmhülle zum Film „Bandit – ein ausgekochtes Schlitzohr“ – und? Alle Fragen richtig beantwortet! Weiss doch jeder, wie der Sheriff im Film heißt. Pah.

Nach der Zielankunft im Sonnenuntergang konnten wir noch die offene Fahrt bei faszinierendem Licht entlang der Semperoper und der Elbe genießen…. Ein toller Tagesausklang.

Das Video zum heutigen Tag gibt es hier zu sehen:

Erkenntnis des Tages: 320km können echt anstrengend sein – aber gleichzeitig auch herrlich.

Und morgen??? Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.

P.S.: auf eine Special-Stadtführung in Dresden per Skoda haben wir dann heute mal verzichtet…

Tag 1 – Mittwoch – Anreise

Nach langer Vorfreude, etwas Vorarbeit und einigen Vorbereitung ging es heute endlich los: wir tauchten ein in eine orangene Parallelwelt ein paar Verrückter, in der sich alles um Autos dreht:

auf zur Creme 21 – 2021!

Gegen Mittag war das Auto gepackt (was halt so rein geht in den Kleinen 😂), die Route führte uns über die A2 Richtung Braunschweig und Magdeburg zum Zielort Staßfurt. Location war das Fahrzeugmuseum…

Zu unseren Team-Jacken vom letzten mal gab es für 2021 die passenden Team-Westen in british-racing-green mit Mazda-Logos: (Danke Vanessa!!).

Am Zielpunkt angekommen gab es gleich die erste Überraschung: unsere Mitfahrer von 2019 sind auch wieder dabei: die Osnabrücker Mark und Stefanie auf Ihrem Porsche 912E und Thomas und Jochen – diesmal auf Jaguar XJ-S. Beide haben ähnliche Start-Nummern wie wir, so dass wir wieder viel zusammen fahren werden!

Nach dem Einschreiben kam dann als erstes das Ritual des Beklebens des Autos mit den Startnummern. In diesem Jahr fahren wir die Nr. 151:

Anschließend erfolgte die technische Abnahme – inkl. Warnwesten unter dem Koffer… hust…

Natürlich hat unser „Kleiner“ alles mit Bravur bestanden…

Nach einem kurzen Rundgang durch das „Museum“ – das waren ein paar alte, wirklich schöne, DDR-Autos in Regalen und ein Haufen staubiger Krempel in der Halle – ging es dann bei bestem Wetter bald zum Hotel. Irgendwie schade: Aus den Fahrzeugen (neben den DDR-PKW eine unglaubliche Sammlung an DDR-Motorrädern!) und deren Historie könnte man viel mehr machen, wenn man diese adäquater positionieren, mehr in den Vordergrund stellen und von dem Krempel befreien würde. So wirkte es weniger wie eine Ausstellung, sondern eher wie eine Sammlung von Kuriositäten…

Im Anschluss an einem netten böhmischen Abendessen fand dann noch auf unserem Zimmer die Teambesprechung mit dem Durchgehen des Roadbooks für morgen statt. Hoffen wir mal, dass das hilft und wir uns nur wenig verfahren…

Morgen geht es dann richtig los!

Erkenntnis des Tages: der Kofferraum unserer Keksdose ist zu klein!

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