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Tag 4 – Samstag

Schock in der Morgenstunde: weil wir zu früh am Start waren mit unseren hohen Nummer – man versucht sich in diesem Jahr einigermaßen an die Reihenfolge zu halten, damit immer die kleinen Nummer früh weg kommen – sind wir zuerst zum Tanken gefahren, um die Zeit sinnvoll zu nutzen.

Dabei musste Mark dann leider feststellen, dass der 912E eine undichte Benzinleitung hat, wo das Benzin rauslief. Zum Glück konnten die Techniker des AvD sehr schnell helfen und die Leitung ersetzen!

An dieser Stelle gilt unser Dank der super Technik-Crew! Spitzenmäßige Arbeit von einem tollen Team!

Die Reparaturzeit haben wir zum Anstellen beim Start genutzt, so dass wir anschließend zusammen um 11:15h gemeinsam losfahren konnten. Die Tour ging heute von Potsdam nach Leipzig. Wieder durch viele kleine, ländliche Orte. Dabei war es schon erstaunlich zu sehen, dass selbst 30 Jahre nach der Wende die DDR noch immer ihre Spuren hinterlässt. Es gibt unglaublich viele Gebäude und Industrieruinen am Streckenrand: ehemalige VEB-Kombinate, Kraftwerke, Bahnhöfe – alles verlassen…

An einem solchen verlassenen Bahnhof gab es das erste Spielchen der Etappe: die Kofferfrage des Tages: auch hier wieder Stau beim Anstehen und Zeitverlust von fast einer Stunde… nur um sich 20 Schraubenschlüssel für 21 Sekunden in einem Koffer anzusehen…. Aber gut – das gehört dazu und die Gespräche mit den anderen Teilnehmern verkürzt die Wartezeit.

Mittagspause legte der Tross an Rallyeautos am Junckers-Museum mit Flugzeug-Ausstellung ein – unter anderem mit einer legendären JU-52 in der großen Halle. Aber im Außengelände fand sich auch hier wieder altes Gerümpel: aussortierte und abgewrackte Düsenjäger und andere Fluggeräte… warum stellt man die nicht wo anders als vor dem Haupteingang zur Halle unter oder bereitet sie wenigstens als Ausstellungsstücke auf… ?

Zu essen gab es dann entweder Lasagne, Salat oder Gulasch mit Nudel… theoretisch jedenfalls. Für die spät startenden hohen Startnummern blieb nur das Gulasch – allerdings ohne Nudeln… die waren schon weg, so wie der Rest. Nach diesem kulinarischen Genuss hieß es dann wieder Schlangestehen vor der Abfahrt: man musste noch Fragen zu dem Museum beantworten. Da die Wahrscheinlichkeit, diese richtig zu beantworten (Frage war: wieviel Kochplatten wurden ausgestellt?) sehr klein war, haben wir das Spiel abgeschenkt, sind an der Schlange vorbei gezogen und sind losgefahren. Nach unseren Berechnungen hätten wir nur wieder eine weitere Stunde gewartet. Wir haben dann gehört: die letzten Teilnehmer sind erst um 17:30h vom Gelände runter gekommen!

Die letzte Tages-Etappe war dann wieder wirklich nett zu fahren: schöne Straßen und Alleen, kleine Dörfer und spannende Gegend. Am Straßenrand sahen wir immer wieder Menschen, die einfach nur am Gartenzaun standen und die Autos beobachtet oder sogar fotografiert haben – erstaunt, was die Horde verrückter Autofahrer in Ihrem Dorf so macht.

Das Ziel zum Tagesende war auf der Messe in Leipzig mit einem Fliegerspielchen passend zum Flugzeugmuseum.

Als wir müde um 18h nach langen 220km endlich am Hotel waren, dann der nächste Stau: der Parkplatz des Hotels war bereits voll. Nach 15 Minuten Warten haben wir alternativ einen Platz an der Straße gesucht… Der letzte Stau des Tages war darauf noch an der Hotel-Rezeption – wir waren endlich um ca. 19:00h auf dem Zimmer.

Nach kurzem Frischmachen ging es dann mit der Bahn zur Abendveranstaltung. Einlass ab 19:30h, Essen ab 20:30h. Wir waren gegen 20:45h dort. Alle Tische belegt… Ok, hier waren wir nicht ganz unschuldig: wir sind eine Station zu spät aus der Bahn ausgestiegen – so war der Fußmarsch zur Location dann 15 statt 5 Minuten lang. Machte den Kohl aber auch nicht mehr fett.

Einen Tisch gab es zum Glück noch, wo wir alle dran passten – mit drei anderen netten Teams… Das Sahnehäubchen: das waren Team Nr. 4, 5 und 6. Die waren total relaxt. Alle Spiele waren bei denen die ganzen Tage komplett leer, kein Startchaos, keine Wartezeiten. Man war um 16h im Hotel und hatte schon ein paar Drinks – ganz entspannt an der Hotel-Bar… Ironie des Schicksals: die saßen seit 19:30h am Tisch und hatten trotz Ihrer Getränke-Flatrate um 20:45h noch kein einziges Bier von der Bedienung bekommen. Wir haben nun auch schnell was bestellt und die Getränke kamen nach 10 Minuten! Karma…

Erkenntnis des Tages: wer zu spät kommt, den betraft das Leben…

Im Nachhinein haben wir erfahren, dass es gar nicht so schlimm war, keinen Parkplatz auf dem Hotelgelände bekommen zu haben. Es wurden mehrere Autos aufgebrochen oder beschädigt… das scheint in Leipzig in der Bahnhofsgegend wohl üblich zu sein. Wenn man bedenkt, dass nur Sonnenbrillen und Gummibärchen gestohlen wurden, ein echtes überflüssiges Ärgernis.

Das Tagesvideo findet ihr als 2-Tagesvideo am Sonntag…

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